<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Der rote Reiter &#187; Quelle</title>
	<atom:link href="http://www.der-rote-reiter.de/category/quelle/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.der-rote-reiter.de</link>
	<description>Udo Röbel</description>
	<lastBuildDate>Wed, 29 Jan 2014 12:16:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Die Finanzakte des Mufti</title>
		<link>http://www.der-rote-reiter.de/quelle/die-finanzakte-des-mufti</link>
		<comments>http://www.der-rote-reiter.de/quelle/die-finanzakte-des-mufti#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 21:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Quelle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-rote-reiter.de/?p=915</guid>
		<description><![CDATA[Über die Zahlungen der Nazis an den Mufti sind in den Archiven nur noch wenige Dokumente zu finden. Eines der wichtigsten ist eine eidesstattliche Erklärung von Carl Rakowski, einem ehemaligen Konsul im Auswärtigen Amt. Nach Rücksprache mit seiner früheren Sekretärin, die über „Sonderkonten“ Buch führte, erinnert sich Rakowski in einem Protokoll vom 5. Oktober 1947 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über die Zahlungen der Nazis an den Mufti sind in den Archiven nur noch wenige Dokumente zu finden. Eines der wichtigsten ist eine eidesstattliche Erklärung von Carl Rakowski, einem ehemaligen Konsul im Auswärtigen Amt. Nach Rücksprache mit seiner früheren Sekretärin, die über „Sonderkonten“ Buch führte, erinnert sich Rakowski in einem Protokoll vom 5. Oktober 1947 an folgende „abgerundete“ monatliche Zahlungen aus dem „Sonderfond des Reichsaussenministers von Ribbentrop</p>
<p><a href="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2012/01/Zeit4.jpg" rel="prettyPhoto[915]"><img class="alignleft size-medium wp-image-917" title="Zeit4" src="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2012/01/Zeit4-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" /></a>Zu der Auflistung gibt Rakowski dann auch noch folgende Erklärungen ab: „Über die Verwendung der unter 1) und 1a) ausgeworfenen Betrages für den Privatunterhalt wurde Rechenschaft nicht abgelegt, auch wenn, wie es verschiedentlich der Fall gewesen ist, dieser Betrag nicht ausreichte (der Betrag war, soweit ich erinnere, ursprünglich 30 000 Mark) und wurde ohne Begründung eine Mehrforderung erhoben und dieser auch stattgegeben.</p>
<p>Zu Punkt 6 der Auflistung:<br />
„Der Großmufti war allwöchentlich ein bis zwei Tage in Berlin und bewohnte eine Suite im Hotel Adlon. Verpflegung für diese Zeit wurde im Hotel vom Auswärtigen Amt zu Verfügung gestellt.“</p>
<p>Und zu Punkt 9 der Auflistung:<br />
„Das Jüdische Institut Klopstockstraße war eine Einrichtung des Großmuft, über die längere Zeit mit dem Auswärtigen Amt verhandelt worden ist und dem Wunsch des Großmufti hat das Auswärtige Amt erst nach erheblichen Drängen seitens desselben stattgegeben.“<br />
In der Klopstockstraße hatte sich Amin el-Husseini wohnlich niedergelassen. Für die Einrichtung des „arisierten“ Hauses bekam er 3 000 Reichsmark.<br />
75 000 Reichsmark jeden Monat. Davon 25 000 Reichsmark in (den damals so begehrten) Devisen! Doch es kommt noch dicker:<br />
In einer weiteren Auflistung Rakowski über monatliche Zahlungen aus dem Sonderfond Ribbentropp an andere für das Dritte Reich wichtige Personen aus dem arabischen Raum taucht unter Punkt 9 ein Posten von monatlich 150 000 (!) Reichsmark an „ca. 150 arab. Studenten, Paris“ auf. Als „Unterhalt in Devisen“.<a href="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2012/01/322-ausriss-oben.jpg" rel="prettyPhoto[915]"><img class="alignleft size-medium wp-image-923" title="322-ausriss-oben" src="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2012/01/322-ausriss-oben-300x128.jpg" alt="" width="300" height="128" /></a></p>
<p>Und erst, wenn man auch dazu die Anmerkung Rakowski liest, lässt sich erahnen, in welche Taschen diese für die damalige Zeit ungeheuren Summen geflossen sind:<br />
„Einzelne Namen der Studenten, ebenso die genaue Zahl sind weder mir noch dem Auswärtigen Amt jemals bekannt gewesen. Die Zahl schwankte zwischen 125 und 150, die eine monatliche Unterstützung erhielten. Die Ausgabe und Festlegung der einzelnen Beträge erfolgte durch den Großmufti, dem der Gesamtbetrag zur Verfügung gestellt wurde.“</p>
<p>Nach überschlägigen Schätzungen hat der Großmufti allein auf Basis der überhaupt noch vorhandenen Finanzunterlagen von den Nazis mindesten 20 Millionen Reichsmark kassiert. Davon einen Großteil in Devisen, also Dollars, Pfund, Schweizer Frankenen und auch Gold. Eine für die damalige Zeit immense Summe.<br />
Rein rechnerisch geht man davon aus, das eine Reichsmark heute 3.5 Euro entsprächen. Darin allerdings nicht eingerechnet die Kaufkraft:<br />
Für 75 000 Reichsmark zum Beispiel konnte man sich damals in Deutschland ein Haus bauen, das heute ungefähr 600.000 Euro wert wäre. Das durchschnittliche Brutto-Jahreseinkommen eines deutschen Arbeitnehmers lag 1944 bei knapp 2.300 Reichsmark &#8211; das Jahresgehalt von Heinrich Himmler bei 250.000 Reichsmark.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-rote-reiter.de/quelle/die-finanzakte-des-mufti/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Himmlers Geliebte</title>
		<link>http://www.der-rote-reiter.de/quelle/himmlers-geliebte</link>
		<comments>http://www.der-rote-reiter.de/quelle/himmlers-geliebte#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 20:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Quelle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-rote-reiter.de/?p=956</guid>
		<description><![CDATA[Auf Seite 117 des Buches brütet der alte Wälterli über einer Bank-Vollmacht für eine Frau namens Hedwig Potthast, ausgestellt und unterschrieben von einem gewissen Siegfried Rädel, geboren am 7. März 1893 in Pirna. Wer Hedwig Potthast war, findet er schnell heraus: die Sekretärin Heinrich Himmlers, dessen Geliebte und die Mutter seiner zwei unehelichen Kinder. Hedwig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="prettyPhoto" href="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2014/01/GERhedwig.jpg" rel="prettyPhoto[956]"><img class="alignleft size-full wp-image-957" title="potthast" src="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2014/01/GERhedwig.jpg" alt="" width="128" height="162" /></a>Auf Seite 117 des Buches brütet der alte Wälterli über einer Bank-Vollmacht für eine Frau namens Hedwig Potthast, ausgestellt und unterschrieben von einem gewissen Siegfried Rädel, geboren am 7. März 1893 in Pirna. Wer Hedwig Potthast war, findet er schnell heraus: die Sekretärin Heinrich Himmlers, dessen Geliebte und die Mutter seiner zwei unehelichen Kinder.</p>
<p><strong><span id="more-956"></span></strong></p>
<p>Hedwig Potthast wurde am 5. Februar 1912 in Köln geboren. Ihr Vater war ein begüterter Kaufmann, der ein Konto seiner Firma beim ortsansässigen Bankhaus J.H. Stein hatte. Dieser Umstand sollte für das stille einzelgängerische Mädchen Jahre später von entscheidender Bedeutung sein.</p>
<p>Nach einem glänzenden Abitur verließ Hedwig Potthast ihr Elternhaus und lernte auf der Handelsschule in Mannheim Stenographie und Schreibmaschine. Sie wollte wie so viele Mädchen damals Sekretärin werden. Sie hatte nach Ende ihrer Ausbildung auch schon eine Stelle in Aussicht, als Heinrich Himmler „ein fleißiges deutsches Mädchen“ suchte…<br />
Kurt Freiherr von Schröder, Teilhaber am Bankhaus Stein und Gründungsmitglied des „Freundeskreis Reichsführer SS“, kannte ein solches, und so bezog Hedwig Potthast am 2. Januar 1938 ihren Schreibtisch in Himmlers Büro.<br />
Vier Wochen später kam es zu einer ersten privaten Unterredung zwischen beiden: Zu ihrem 26. Geburtstag schenkte Himmler Hedwig Potthast einen Kasten Pralinen.</p>
<p>Himmlers Ehe mit seiner Frau Margarete war zu diesem Zeitpunkt schon zerrüttet, obwohl sie inzwischen eine Tochter, Gudrun, hatten. Himmler litt unter ihren Launen, und Hedwig Potthast war der exakte Gegenentwurf zu seiner herrischen Ehefrau. Sie war klug, bescheiden, hatte Herzenswärme und drängte sich nicht in den Vordergrund, und so kam, was kommen musste: Immer häufiger übernachtete Himmler nicht mehr in seiner Villa in Berlin-Dahlem, sondern verbrachte seine Abende bei seinem „Häschen“ in einer kleinen Wohnung in Steglitz, wo Hedwig Potthast noch zur Untermiete wohnte.</p>
<p>Am 15 Februar 1942 gebar Hedwig Potthast einen Sohn. Das Kind hieß Helge und kränkelte von Geburt an. In den ersten Monaten konnte es nur mit Hilfe der Ärzte im SS-Lazarett Hohenlychen am Leben erhalten werden. Zwei Jahre später kam Tochter Nanette-Dorothea zur Welt.</p>
<p><a class="prettyPhoto" href="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2012/02/himmler.jpg" rel="prettyPhoto[956]"><img class="alignleft size-medium wp-image-991" title="himmler" src="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2012/02/himmler-209x300.jpg" alt="" width="209" height="300" /></a></p>
<p>Himmler ließ sich nie scheiden. Dass er eine Geliebte hatte und zwei uneheliche Kinder, war aber offenes Geheimnis.<br />
Nach Kriegsende verliert sich die Spur von Hedwig Potthast. Als gesichert scheint, dass sich von da an der amerikanische Geheimdienst um sie „kümmerte“. Bis in die 70er Jahren legte ein Rechtsanwalt immer neue falsche Fährten, wenn sich Journalisten für sie interessierten. Angeblich hat sie in den 50er Jahren „auf Befehl“ des CIA einen unheilbar kranken Mann geheiratet, dessen Namen sie annehmen konnte.</p>
<p>Was aber könnte der Grund für den CIA gewesen sein, die Himmler-Geliebte bis zu ihrem Tod zu schützen? Einige Historiker vermuten, dass sie zuviel wusste über Himmlers letzte verzweifelte Versuche, gegen Kriegsende mit den Amerikanern einen Separatfrieden auszuhandeln.</p>
<p>Helge Potthast ist inzwischen verstorben. Nanette-Dorothea soll noch leben und unter anderem Namen als Ärztin arbeiten.<br />
Gudrun Himmler, von ihrem Vater „Püppi“ genannt,  lebt auch noch. Nach ihrer Hochzeit mit einem Journalisten heißt sie jetzt Burwitz. Der Ideologie ihres Vaters hat sie nie abgeschworen. Im Gegenteil: Trotz ihres hohen Alters ist sie immer noch in der rechten Szene aktiv, so im Verein „Stille Hilfe“, der ehemalige SS-Mitglieder in Notlagen unterstützt.</p>
<div id="attachment_1020" class="wp-caption alignleft" style="width: 204px"><a href="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2011/10/p3.jpg" rel="prettyPhoto[956]"><img class="size-full wp-image-1020 " title="Mietshauses" src="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2011/10/p3.jpg" alt="" width="194" height="265" /></a><p class="wp-caption-text">In der 3. Etage dieses Berliner Mietshauses wohnte Hedwig Potthast zur Untermiete. Hier empfing sie Himmler nach Dienstschluss.</p></div>
<div id="attachment_1018" class="wp-caption alignleft" style="width: 204px"><a href="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2011/10/p2.jpg" rel="prettyPhoto[956]"><img class="size-full wp-image-1018 " title="Bund Deutscher Maedchen" src="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2011/10/p2.jpg" alt="" width="194" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Hedwig Potthast und Himmler 1942 bei einer Veranstaltung des &quot;Bund Deutscher Mädchen&quot;</p></div>
<div id="attachment_1016" class="wp-caption alignleft" style="width: 193px"><a href="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2011/10/p1.jpg" rel="prettyPhoto[956]"><img class="size-full wp-image-1016" title="Himmler_Margarete" src="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2011/10/p1.jpg" alt="" width="183" height="286" /></a><p class="wp-caption-text">Himmler mit seiner Ehefrau Margarete. Offiziell bestand diese Ehe bis zu seinem Tod.</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-rote-reiter.de/quelle/himmlers-geliebte/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Himmlers „Doppelgänger“</title>
		<link>http://www.der-rote-reiter.de/quelle/himmlers-%e2%80%9edoppelganger%e2%80%9c</link>
		<comments>http://www.der-rote-reiter.de/quelle/himmlers-%e2%80%9edoppelganger%e2%80%9c#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 19:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Quelle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-rote-reiter.de/?p=964</guid>
		<description><![CDATA[…wer aber ist dieser Siegfried Rädel? 1988 veröffentlichte der ehemalige SPIEGEL-Reporter Peter Ferdinand Koch im Verlag FACTA OBLITA eine mehrbändige Buchreihe mit bis dahin unveröffentlichten Dokumenten, Protokollen und Fotos aus der Nazi-Zeit. In dem Band „Himmlers Graue Eminenz – Oswald Pohl“ schreibt Koch auf Seite 193, dass Himmler auf seiner Flucht den Ausweis des kommunistischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="prettyPhoto" href="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2012/02/raedel.jpg" rel="prettyPhoto[964]"><img class="alignleft size-full wp-image-965" title="raedel" src="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2012/02/raedel.jpg" alt="" width="157" height="157" /></a>…wer aber ist dieser Siegfried Rädel?<br />
1988 veröffentlichte der ehemalige SPIEGEL-Reporter Peter Ferdinand Koch im Verlag FACTA OBLITA eine mehrbändige Buchreihe mit bis dahin unveröffentlichten Dokumenten, Protokollen und Fotos aus der Nazi-Zeit. In dem Band „Himmlers Graue Eminenz – Oswald Pohl“ schreibt Koch auf Seite 193, dass Himmler auf seiner Flucht den Ausweis des kommunistischen Reichstagsabgeordneten Siegfried Rädel benutzt habe, der ihm frappierend ähnlich sah.</p>
<p><span id="more-964"></span></p>
<p>In der Tat: Rädel sah Himmler wie aus dem Gesicht geschnitten aus. Dazu trug er den gleichen Zwicker, die gleiche Frisur und das gleiche dünne Oberlippenbärtchen.</p>
<p><a class="prettyPhoto" href="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2012/02/doppelgaenger.jpg" rel="prettyPhoto[964]"><img class="alignleft size-medium wp-image-988" title="doppelgaenger" src="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2012/02/doppelgaenger-300x97.jpg" alt="" width="300" height="97" /></a></p>
<p>Rädel war nach der Machtergreifung der Nazis in den Widerstand gegangen und nach Zürich geflohen. Doch die Schweizer Polizei verhaftete ihn und wies ihn nach Frankreich aus. Dort fiel er den Deutschen in die Hände, die ihn am10. Mai 1943 in Plötzensee hinrichteten. 1983 wurde Rädel in der damaligen DDR posthum mit einer Briefmarke (Foto) geehrt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-rote-reiter.de/quelle/himmlers-%e2%80%9edoppelganger%e2%80%9c/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Himmlers „Schätze“</title>
		<link>http://www.der-rote-reiter.de/quelle/himmlers-%e2%80%9eschatze%e2%80%9c</link>
		<comments>http://www.der-rote-reiter.de/quelle/himmlers-%e2%80%9eschatze%e2%80%9c#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 18:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Quelle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-rote-reiter.de/?p=967</guid>
		<description><![CDATA[Möbelstücke aus menschlichen Knochen? Eine Ausgabe von „Mein Kampf“ &#8211; gebunden in Menschenhaut? So unfassbar es erscheint – auch diese Geschichte stimmt. Leider. Berichtet hat sie Martin Bormann, das älteste von zehn Kindern des Sekretärs Hitlers, Martin Bormann. 1944, im Alter von 14 Jahren war er einmal mit zwei jüngeren Geschwistern und seiner Mutter Gerda [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="prettyPhoto" href="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2012/02/schaetze.jpg" rel="prettyPhoto[967]"><img class="alignleft size-full wp-image-984" title="schaetze" src="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2012/02/schaetze.jpg" alt="" width="157" height="157" /></a>Möbelstücke aus menschlichen Knochen? Eine Ausgabe von „Mein Kampf“ &#8211; gebunden in Menschenhaut? So unfassbar es erscheint – auch diese Geschichte stimmt. Leider.</p>
<p>Berichtet hat sie Martin Bormann, das älteste von zehn Kindern des Sekretärs Hitlers, Martin Bormann.</p>
<p><span id="more-967"></span></p>
<p>1944, im Alter von 14 Jahren war er einmal mit zwei jüngeren Geschwistern und seiner Mutter Gerda bei Hedwig Potthast im Haus Schneewinklehen zu Kakao und Kuchen eingeladen:</p>
<p>„…und plötzlich sagte ganz feierlich Hedwig Potthast, sie möchte ihnen nun etwas sehr Interessantes vorführen, eine sehr eigene Sammlung ihres Chefs.“, erzählt Martin Bormann 60 Jahre später dem Journalisten und Autor Stephan Lebert. „Sie ging hinauf in das Dachgeschoss und öffnete einen Raum. Da standen Tische und Stühle, gemacht aus Teilen menschlicher Körper. Bei einem Stuhl war die Sitzfläche ein bearbeiteter Beckenknochen, bei einem anderen waren die Stuhlbeine aus Menschenbeinen samt Menschenfuß. Dann zeigte Frau Potthast eine Ausgabe von Mein Kampf, gebunden aus der Haut eines menschlichen Rückens.“</p>
<p>Bormann erinnert sich noch wie heute, wie medizinisch-nüchtern sie das alles erklärte. Wie geschockt und versteinert er und seine Schwester waren und wie die ebenfalls verstörte Mutter draußen sie dann versuchte zu trösten, mit dem Hinweis, dass Himmler ihrem Vater, dem Senior-Bormann, eine solche Mein-Kampf-Ausgabe schicken wollte und er dies entsetzt abgelehnt habe. Das war ihm zuviel, wirklich, sagte die Mutter.“ (Aus: Norbert und Stephan Lebert: Denn Du trägst meinen Namen. Das schwere Erbe der prominenten Nazi-Kinder. Wilhelm Goldmann Verlag, München 2002, S. 102f)</p>
<p>Martin Bormann fand nach Kriegsende zum katholischen Glauben. Er trat in die Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Missionare ein, wurde zum Priester geweiht und arbeitete bis zu seiner Pensionierung als Religionslehrer in Hagen. 1996 veröffentlichte er seine Lebenserinnerungen unter dem Titel „Leben gegen Schatten“ im Bonifatius/Kontur Verlag Paderborn.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-rote-reiter.de/quelle/himmlers-%e2%80%9eschatze%e2%80%9c/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das geheimnisumwitterte Horoskop-Archiv der SS</title>
		<link>http://www.der-rote-reiter.de/quelle/das-geheimnisumwitterte-horoskop-archiv-der-ss</link>
		<comments>http://www.der-rote-reiter.de/quelle/das-geheimnisumwitterte-horoskop-archiv-der-ss#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 16:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Quelle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-rote-reiter.de/?p=969</guid>
		<description><![CDATA[Dass Heinrich Himmler astrologiegläubig war, ist historisch belegt. Aber wie weit ging diese Besessenheit? Gab es im Reichssicherheitshauptamt wirklich ein riesiges Archiv mit astrologischen Dossiers über alle Nazi-Größen? Bei meinen Recherchen stieß ich nur auf einen Artikel, der der deutsche Astrologe Theodor Keysers 1988 im „Meridian“, dem offiziellen Organ des Deutschen Astrologen-Verbandes, veröffentlichte. Darin schreibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="prettyPhoto" href="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2012/02/Astrologie.jpg" rel="prettyPhoto[969]"><img class="alignleft size-full wp-image-981" title="Astrologie" src="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2012/02/Astrologie.jpg" alt="" width="157" height="157" /></a>Dass Heinrich Himmler astrologiegläubig war, ist historisch belegt. Aber wie weit ging diese Besessenheit? Gab es im Reichssicherheitshauptamt wirklich ein riesiges Archiv mit astrologischen Dossiers über alle Nazi-Größen?<br />
Bei meinen Recherchen stieß ich nur auf einen Artikel, der der deutsche Astrologe Theodor Keysers 1988 im „Meridian“, dem offiziellen Organ des Deutschen Astrologen-Verbandes, veröffentlichte. Darin schreibt er:<br />
<span id="more-969"></span>„…es ist aber kaum bekannt, dass neben der Reichsregierung noch einige Dienststellen der höheren Führung einen eigenen Astrologenstab gehalten haben, der sich intern mit dem Schicksal der Nazi-Größen beschäftigt hat. Über diese Astrologen ist nie geschrieben worden, und ihre Namen wurden bisher nie genannt.</p>
<p>Die Beratung für diese Dienststellen und die Horoskope wurden von einem Architekten namens Lorenz Mesch aus Lochham (Oberbayern) im Abonnement geliefert, der nach eigenen Angaben mit Hitler schon 1919 in vielfache persönliche Beziehungen kam.</p>
<p>Er konnte die laufende Ausarbeitung der Horoskope natürlich nicht alleine bewältigen. Er bedient sich deshalb der Mitarbeit des Schriftstellers E. Baumann in Planegg bei München, den er etwa mit der Hälfte des Honorars abfand, das er als Leibastrologe der Reichsführung SS aus deren Kasse bezog.</p>
<p>Es ist dokumentarisch belegt, dass durch die Reichsführung SS und des SS-Oberführers Wolff von allen führenden Nazis und Faschisten laufend Horoskope von diesen beiden Herren angefertigt wurden, die auf eigens dazu hergestellten Karteiblättern aufbewahrt wurden.</p>
<p>Das Verzeichnis der Horoskope enthält 134 Namen, darunter: Amann, Blomberg, Bormann, Bosch, Bouhler, Darré, Dorpmüller, Goebbels, Gömbös, Göring, Heß, Heydrich, Hierl, Himmler, Hitler, Hugenberg, Keitel, Krupp, Laval, Lebrun, Ley, Ludendorff, Milch, Mussolini, von Neurath, Papen, Rosenberg, Rausch, Rust, Schacht, Streicher, Terboven und Thyssen.<br />
Diese Dienststelle bestellte auch Horoskope von ganzen Ländern, u. a. von Deutschland, Finnland, Frankreich, Tschechoslowakei, Sowjetunion und Österreich.</p>
<p>Die gesamten astrologischen Bestände und Unterlagen aus den Archiven der Gestapo, die astrologischen Büchereien aus beschlagnahmtem Besitz, sind ebenso wie das Hauptarchiv der Partei, das gegen Kriegsende noch nach Schloss Hohenburg bei Lenggries in den Alpen verlagert worden war, von der amerikanischen Besatzungsbehörde nach den USA abtransportiert worden.</p>
<p>Unter den noch ungehobenen Schätzen der Parteigeschichte liegt auch das gesamte Material zum Kapitel „Partei, Astrologie und Okkultismus“ ungesichtet begraben. Aus diesem Material stammt auch das abgebildete Horoskop von Dr. Konstantin Freiherr von Neurath, das von Herrn W.G. Krupkat vor dem Abtransport nach den USA abgelichtet werden konnte.<br />
Kann man diesem Artikel glauben?</p>
<p>Bei meinen weiteren Nachforschungen fand ich den Sohn von Lorenz Mesch, der mir bestätigte, dass sein Vater auch als Astrologe gearbeitet habe. Allerdings habe er sich später mit den Nazis überworfen. Und auch an seinen Partner könne er sich noch erinneren. Nur, dass dieser Baumeister und nicht Baumann geheißen habe. Ein Mann mit Vollbart und einer dunklen brummigen Stimme, der öfters bei ihnen zu Besuch gewesen sei und sich mit seinem Vater unterhalten habe, während er als kleines Kind unter dem Tisch herumkrabbelte.</p>
<p><a class="prettyPhoto" href="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2012/02/Astrologie_gross.jpg" rel="prettyPhoto[969]"><img class="alignleft size-medium wp-image-982" title="Astrologie_gross" src="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2012/02/Astrologie_gross-300x252.jpg" alt="" width="300" height="252" /></a></p>
<p>Dass „Baumann“ in Wirklichkeit Baumeister geheißen hat, belegt das einzige Dokument, das ich zu diesem Komplex noch in den Archiven gefunden habe: ein Begleitschreiben von Erich Baumeister vom 29.11.1936 an den Reichsführer SS, in dem er sich „gestattet“, Himmler eine „astrologische Studie“ über das Horoskop des spanischen Generals Franko zu übersenden.<br />
In diesem Schreiben erwähnt er auch Mesch, dem er das Original der Studie überlassen habe.</p>
<p>Lorenz Mesch verstarb 1968. Und sein Sohn erinnert sich noch daran, dass nach seinem Tod die ganze Familie ratlos vor seiner Bibliothek gestanden habe mit seinen vielen astrologischen Büchern und Unterlagen. Niemand habe damit etwas anzufangen gewusst: „Wir haben dann den ganzen Glumbatsch im Garten verbrannt.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-rote-reiter.de/quelle/das-geheimnisumwitterte-horoskop-archiv-der-ss/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Major Otto Köhnke</title>
		<link>http://www.der-rote-reiter.de/quelle/major-otto-kohnke</link>
		<comments>http://www.der-rote-reiter.de/quelle/major-otto-kohnke#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 15:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Quelle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-rote-reiter.de/?p=745</guid>
		<description><![CDATA[Major Otto Köhnke war einer der schillerndsten Offiziere der Deutschen Luftwaffe. Flog bereits im spanischen Bürgerkrieg Kampfeinsätze und wurde während seiner „Karriere“ insgesamt siebenmal abgeschossen. Wie sehr der Ritterkreuzträger an den „Endsieg“ glaubte, beweist die Tatsache, dass er im März 1945 zum Lehrgangsleiter des „Sonderkommando Elbe“ auf dem Flugplatz Stendal-Borstel bei Magedeburg bestimmt wurde. Dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-770" title="Major Otto Köhnke" src="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2011/10/MajorOttoKoehnke.jpg" alt="" width="200" height="200" /><br />
Major Otto Köhnke war einer der schillerndsten Offiziere der Deutschen Luftwaffe. Flog bereits im spanischen Bürgerkrieg Kampfeinsätze und wurde während seiner „Karriere“ insgesamt siebenmal abgeschossen. Wie sehr der Ritterkreuzträger an den „Endsieg“ glaubte, beweist die Tatsache, dass er im März 1945 zum Lehrgangsleiter des „Sonderkommando Elbe“ auf dem Flugplatz Stendal-Borstel bei Magedeburg bestimmt wurde. Dort waren 120 bis 150 junge Piloten zusammengezogen worden, die sich freiwillig zum „Selbstopfer-Einsatz“ gemeldet hatten. Sie sollten mit Jagdflugzeugen vom Typ Messerschmitt Bf 109 feindliche Flugzeuge rammen. Im Gegensatz zu den japanischen Kamikaze-Piloten gaukelte man ihnen vor, dass sie ja nach dem Zusammenstoß noch die Möglichkeit hätten, sich mit dem Fallschirm zu retten. Tatsächlich opferten so 23 junge Piloten ihr Leben, bis das Sonderkommando am 17. April aufgelöst wurde. Major Köhnke wurde nach Klagenfurt versetzt und verschwand nach dem Krieg in Argentinien. Erst in den 70er Jahren kehrte er nach Deutschland zurück.</p>
<p><a href="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2011/10/Dokument5.jpg" rel="prettyPhoto" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-763" title="Personalakte Otto Köhnke" src="http://www.der-rote-reiter.de/wp-content/uploads/2011/10/Dokument_klein.jpg" alt="" width="200" height="327" /><br />
</a>Der Brief von Köhnke an das Heeresamt und die Passage, in der er den Flug des Mufti erwähnt: &#8230;Wir waren so im Druck, dass wir das garnicht richtig wahrgenommen haben. Ich hatte nichts Schriftliches in der Hand. Auch kam gerade der Großmufti von Jerusalem zu uns mit der Bitte ihn nach Kairo zu fliegen, was wir dann änderten und ihn durch den Htp. Burkhard nach Bern änderten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-rote-reiter.de/quelle/major-otto-kohnke/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
